
HÄNDLE Quersumpfanlagen
liegen im Trend
HÄNDLE kann eine gewisse Tendenz hin zur Quersumpfanlage feststellen, was insofern bemerkenswert ist, als seit den 1990er Jahren, die...
Neuer HÄNDLE Groß-Doppelwellenmischer
MD 1245b
Neuer HÄNDLE Groß-Doppelwellenmischer MD 1245b
für hohen Durchsatz und hohen Mischeffekt...

Bei den Walzenbrechern Type WMM, mit mechanischem Antrieb, wurden die Antriebe weitererentwickelt ...
Walzenbrecher sind in der Aufbereitungstechnik zuständig für das „Grobe“. Sie sind optimal geeignet zur Vorzerkleinerung von grobscholligen, weichen bis harten, feuchten bis trockenen Tonen, die Gesteinseinschlüsse bis Mohshärte 6 enthalten können. Walzenbrecher machen grobschollige Rohstoffe dosierfähig und konfektionieren sie für eine effektive Weiterverarbeitung in den nachfolgenden Aufbereitungsmaschinen.
Die Zerkleinerung erfolgt durch Druck- und Scherkräfte zwischen zwei langsam laufenden Walzen, die wahlweise mit einteiligen Zahnscheiben oder einzeln auswechselbaren Messern bestückt werden können. Die Wahl der Brechelemente richtet sich nach der Art des Mahlguts und der gewünschten Endkörnung. Wichtig ist dabei die Stellung der Messer bzw. der Zähne untereinander, die spiralförmig angeordnet werden. Dadurch sind weniger Messer bzw. Zähne gleichzeitig im Eingriff, so dass das Mahlgut während des Zerkleinerungsvorgangs auf den Walzen mehr hin und her bewegt wird, Überlastungen vermieden und der Kraftbedarf geringer wird. Der Zerkleinerungsgrad kann leicht eingestellt werden, durch die Veränderung des Walzenspalts zwischen ca. 5 mm und 100 mm.
HÄNDLE baut die Walzenbrecher in zwei Antriebsvarianten, die Typen WMH mit Hydraulikantrieb und die Typen WMM mit mechanischem Antrieb. Bei der Type WMM wurden die Antriebe weiterentwickelt und auf moderne Kegelstirnradgetriebe mit angeflanschtem Motor umgestellt. Eine zwischenge-schaltete Ausrückkupplung, die den Motor bei Überlast vom Getriebe trennt sorgt für eine sehr hohe Betriebssicherheit. Dadurch wird gegenüber der früher verwendeten Kupplungsbauart und dem Riemenantrieb eine wesentlich kompaktere Bauweise der Antriebseinheit erreicht. Bei Rohstoffen mit einem höheren Anteil harter Gesteinseinschlüsse empfiehlt sich der Reversierbetrieb, wofür die Hydraulikbrecher besonders geeignet sind. Hierbei wird bei Überschreiten eines eingestellten Drehmoments automatisch ein Reversiervorgang beider Walzen eingeleitet. Der Stein der die Überlastung verursacht hat, wird dadurch in eine andere Position gebracht in der er eine bessere Spaltbarkeit aufweist und somit besser gebrochen werden kann. Grundsätzlich können auch die mechanischen Walzenbrecher für Reversierbetrieb ausgelegt werden. Sie benötigen dafür einen frequenzgeregelten Motor, der in der Standardausführung sonst nicht benötigt wird, da Walzenbrecher in der Regel mit konstanter Drehzahl betrieben werden.
Die Brecher werden, abhängig von Durchsatzleistung und Beschaffenheit des Brechguts, in verschiedenen Größen angeboten. Sie sind montagefreundlich auf einem Grundrahmen montiert. Verschiedene Optionen ermöglichen kundenspezifisch optimale Lösungen.

